DKV Private Krankenversicherung

Die DKV

Die DKV zählt in ganz Europa zu den größten privaten Krankenversicherern, in Deutschland belegt sie den zweiten Platz, wenn man die Bruttoeinnahmen und die Anzahl der Versicherten betrachtet. Das Kürzel DKV steht dabei für Deutsche Krankenversicherung. Bereits 1927 ist die DKV gegründet worden, ursprünglich in Berlin, hat heute ihren Hauptsitz jedoch in Köln. Seit dem Jahre 1998 zählt die DKV zur ERGO Versicherungsgruppe, in der auch andere große Gesellschaften, wie die D.A.S, die Hamburg-Mannheimer oder die Victoria vertreten sind.

Entwicklung der DKV

Die geschichtliche Entwicklung der DKV ist mindestens genauso bewegt, wie die vieler anderer deutscher Krankenversicherer. Die Gründung erfolgte am 11. Januar 1927 durch die vier Doktoren Felix A. Theilhaber, Leopold Baer, Olga Philip und Erich Heimann, sowie den Kaufmann Max Fabisch. Ursprünglich beginnt die Firma mit einem Grundkapital von zwei Millionen Reichsmark mit 15 Mitarbeitern. Der damalige Firmensitz ist in Berlin-Mitte, in der Potsdamer Straße 75. Das Unternehmen firmiert laut Handelsregistereintrag unter dem Namen Deutsche Kranken-Versicherungs-Aktien-Gesellschaft zu Berlin. Begleitet wird die Gründung durch Paul Wittke, der zur damaligen Zeit einen großen Namen in der deutschen Versicherungswirtschaft inne hatte.

1929 vergrößert sich die DKV, indem sie die Anteile an der Brandenburger Lebensversicherung AG erwirbt. Ebenfalls muss man bereits 1930 in ein neues Gebäude umziehen, da bereits 300 Mitarbeiter beschäftigt werden. Der neue Firmensitz ist fortan in der Innsbrucker Straße 26-27 in Berlin-Schönefeld zu finden. 1932 erfolgt dann die Übernahme der DKV durch die Hamburg-Mannheimer Versicherungs Aktien Gesellschaft. Der neue Vorstandsvorsitzende ist Herrmann Hitzler, der auch der Hamburg-Mannheimer vorsteht.

1943 wurde die zentrale Verwaltung der DKV im Zweiten Weltkrieg vollständig zerstört. Ihre Aufgaben mussten fortan von den einzelnen Filialen übernommen werden. Seit dem Jahr 1952 verbindet die DKV und die Allianz Versicherung ein Freundschaftsvertrag. 1954 wird klar, dass eine neue Zentrale gebaut werden muss, allerdings soll diese fortan nicht mehr in Berlin, sondern in Köln zu finden sein. Grund dafür ist die zentrale Lage Kölns zu allen Filialen des Unternehmens einerseits und die besondere Stellung der Stadt im Versicherungsbereich. Zwar hatte man mittlerweile die Räume in der Innsbrucker Straße in Berlin wieder aufgebaut und behielt diese auch bei, doch sollte die Zentrale künftig in Köln sitzen.

Obwohl die Planung für eine Zentrale in Köln bereits 1954 klar war, gelang es erst im Jahre 1958 die Ruine des Hohenstaufenbades zu erwerben und den tatsächlichen Bau eines neuen Gebäudes zu planen. Ab 1961 zogen die ersten Mitarbeiter in das neue Gebäude ein, das bereits Platz für 1.100 Mitarbeiter bot. Allerdings konnte die DKV in jener Zeit auch einen starken Anstieg der Versicherten verbuchen, so dass die Zahl der Mitarbeiter bald nicht mehr ausreichte. Es mussten bereits kurze Zeit nach dem Bau des Gebäudes am Hohenstaufenring weitere Büroräume angemietet werden, ab 1965 beginnt man deshalb mit den Planungen für einen Neubau.

1969 wird dieser Neubau dann fertig gestellt, die neue Hauptverwaltung sitzt fortan in der Aachener Straße 300 in Köln-Braunsfeld. Bereits mehr als 20 Prozent der Policen sind zu dieser Zeit in der privaten Krankenversicherung angesiedelt und ein weiteres Wachstum ist erkennbar. Die Verbindungen der DKV zur Hamburg-Mannheimer, der Allianz und der Münchener Rück, heute bekannt als Munich Re., werden immer enger. Allerdings schließen sich in den Jahren 1997 / 1998 die Unternehmen Victoria, D.A.S., Hamburg-Mannheimer und DKV zur ERGO Versicherungsgruppe zusammen, so dass die Verbindungen zur Allianz immer geringer werden. Diese Versicherungsgruppe gehört übrigens zu 95 Prozent der Munich Re.

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